Die Stadt Zürich ist heute als Wohnort beliebt und wird es auch in Zukunft bleiben. Die Bevölkerungsszenarien weisen bis zum Jahr 2030 eine Bandbreite von 470’000 bis 520’000 Einwohner*innen auf. Damit Menschen gut und gern in Zürich wohnen können, sind Investitionen in günstige Wohnbauten, ein haushälterischer Umgang mit dem Boden, klimafreundliches Bauen und ein attraktives Wohn- und Quartierumfeld unabdingbar. Innovative Lösungen sind mit Blick auf die angespannte Wohnsituation und die knappen Landreserven in den kommenden Jahren gefragt. Mehr Landfläche wird uns nicht zur Verfügung stehen. Es gilt also den Spielraum der BZO mit guten Lösungen zu nutzen, damit wir eine bessere Ausnutzung erreichen, günstigen Wohnraum erhalten und gleichzeitig den Grünraum schonen. Auch die Privaten sind in der gesellschaftlichen Pflicht, günstigen Wohnraum anzubieten. Damit mehr gemeinnützige Wohnungen für eine gute soziale Durchmischung vorhanden sind, ist ein weiteres Engagement der Wohnbaugenossenschaften und der Stadt aber unabdingbar. Die neue Vermietungsverordnung wird mit ihren Belegungsvorschriften bei den städtischen Wohnungen dafür sorgen, dass Familienwohnungen gut belegt sind und eine breite soziale Mischung gewährleistet ist. Der Stadtrat wird sich bemühen, zusätzliche Flächen für den gemeinnützigen Wohnbau zu erwerben. Angesichts der exorbitanten Preise, die Private zu zahlen bereit sind, darf man aber auch mit der neue Finanzkompetenz des Stadtrats keine Wunder erwarten.